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【This isn't ART?】Studying Art at University

April 25, 2019



Das Bild, an welchem ihr mich gerade arbeiten seht, würde von manchen nicht als Kunst betrachtet werden. Von meinen Professoren, um genau zu sein. Wie einige von euch vielleicht wissen, studiere ich schon seit einigen Jahren Kunst in Deutschland. Obwohl ich das immer sage in Verbindung mit Können und Technik, hatte es nie wirklich eine Auswirkung auf mich. Vielleicht wie ich an Kunst herangehe oder sie betrachte. Lass mich euch eine Vorstellung davon geben, wie ich Kunst definiere. Meine Definition für Kunst ist, dass alles Kunst ist, solange eine Person es als solche bezeichnet, selbst wenn es der Künstler selbst ist. Es ändert sich nur der Wert. Ich sehe keinen Sinn darin, darüber zu streiten was Kunst ist, nur weil ich es nicht verstehe oder mag. Es kann Kunst sein, auch wenn es für mich persönlich keine Bedeutung oder Wert hat, also braucht es keinen Grund über Begriffe zu streiten. Wie auch immer, es begann vor ungefähr einem Jahr, als ich Kunstwerke wie dieses hier zu meinen Kolloquien mitnahm, wohl wissend, dass sie nicht nicht zu den Lieblingswerken der Professoren gehören würden. Im Laufe der Jahre hatte ich schon begriffen, was diese Leute in ihren Seminaren sehen wollten. Ich spreche dabei natürlich nur über meine Universität. Und um anerkannt zu werden, so kam es mir vor, war eine Bedingung, dass dein Werk auf einem herkömmlich Stand nicht schön aussehen darf. Damit im Hinterkopf habe ich meine Arbeit eingereicht und das Feedback war ziemlich vernichtend. Ich dachte sie würden wenigstens etwas sagen über die Ausführung oder über meine Farbwahl, aber tatsächlich haben sie das alles komplett ignoriert. Es hieß hauptsächlich, es sei zu kitschig, zu geschmacklos und wie es an meiner Persönlichkeit mangelte und daher könnte jeder das machen. Der letze Teil hat mich aber wirklich gestört, denn selbst wenn das Motiv nicht unbedingt eine persönliche Geschichte von mir übermittelt, zeigt es dennoch etwas von mir: warum habe ich mich entscheiden, dieses Bild zu malen, weshalb diese Farben? Was interessiert mich? Es gibt viele Fragen, die man stellen kann, welche einen näher an den Künstler bringen, auch wenn es keine direkte Verbindung zu einer persönlichen Anekdote gibt. Aber… zurück zum Thema. Ich hatte schon erwartet, dass mir die Kritik nicht gefallen würde, aber ich war überrascht, dass ich mit keinem Wort ermutigt wurde, so weiterzumachen. Sie haben mir empfohlen noch abstrakter zu werden, mehr dem Zufall zu überlassen. Von da an wusste ich, dass ich eine Grenze ziehen musste zwischen meiner Arbeit in der Freizeit und den Sachen, die ich für die Universität machen musste. Ich wollte nicht auf meine reguläre Arbeit verzichten, also entschied ich mich nur Arbeit einzureichen, welche insbesondere die Geschmäcker der Professoren befriedigte, was ein schwierigerer Prozess war, als ich dachte. Ich fing an, die Kritik anzunehmen und begann, an einem Projekt zu arbeiten, bei dem ich beliebige Personen auf eine sehr freie Art und Weise malte, wie ihr jetzt auf dem Bildschirm seht. Eine beschränkte Palette verlieh eine abstraktere Stimmung und ich achtete nicht wirklich auf die genaue Darstellung der Personen, die ich zu malen versuchte. Nachdem ich einige fertiggestellt hatte, ging ich wieder zum Kolloquium. Und wieder hat es ihnen nicht gefallen: die Bilder sahen zu gezwungen aus und die Farbpalette war immer noch zu harmonisch. Sie dachten, dass es meine Intention war etwas herzustellen, was Leute als Kunst betrachten würden. Etwas für sie. Wieder rieten sie mir also, an mehr persönlichen Sachen zu arbeiten und dass ich mehr Leerraum lassen solle, oder wie es heißt: "negativer Raum". Und das tat ich. Ich versuchte mir etwas persönliches auszudenken, was ich mit Gesichter malen kombinieren könnte. Glücklicherweise habe ich einen Zwillingsbruder, also dachte ich mir, dass ich eine Serie von Selbstportraits machen könnte, welche damit spielt, dass man vielleicht nicht direkt sehen könne ob es ich oder mein Bruder war. Mit Zwillingen zu arbeiten fand ich seltsam, aber ich konnte nicht wirklich das Problem erkennen, das sie mit dem Mangel an Persönlichkeit in mein Werk hatten, also dachte ich, das könnte es sein. Letztendlich stellte sich heraus, dass es nur eine hohle Phrase war, denn als ich ihnen das Projekt zeigte, fielen sie plötzlich über meinen Arbeitsprozess her. Sie kritisierten, dass ich einen Radierer benutzte. Dass ich nicht selbstsicher genug sei, Fehler auf dem Papier zuzulassen, oder sogar etwas als einen Fehler zu bezeichnen in dem ich überhaupt einen Radierer benutzte. Jetzt sollte ich also keinen Bleistift benutzen und ausschließlich mit Farben arbeiten. Damit kümmerte ich mich nicht mehr um das Motiv. Sie sagten mir, ich sollte mir Marlene Dumas Arbeiten anschauen und nachdem ich einige Interviews mit ihr gesehen hatte, dachte ich mir, dass ich auch einfach mit berühmten Personen arbeiten könnte. Ich hörte mir viel von Crystal Castles an und da Alice Glass ziemlich künstlerisch aussieht wählte ich sie als Modell für das nächste Projekt. Ich nahm beliebige Bilder von Google und wählte aggressive oder unpassende Farben und skizzierte zufällig, was immer mein Interesse erweckte, was zu einen Haufen Bilder führte, welche in zwei Tagen entstanden waren. Die Prüfungen kamen näher und ich wählte das als Projekt dafür. Und, was kann ich sagen, es ging alles in eine ziemlich seltsame Richtung. Es war ein zweiter Prüfer anwesend, den ich noch nie wirklich kennengelernt hatte und so fragte er mich, woher ich kam, in Bezug auf meine frühen Werke. Offenbar musste man auch einige ältere Werke mitbringen, aber abgesehen von der Tatsache dass mir das niemand gesagt hat, wollte ich es nicht einmal zeigen, da ich wusste, es würde mir nicht helfen. Er beharrte darauf, dass er mich nicht bewerten konnte ohne meinen Fortschritt zu sehen, also gab ich klein bei und zeigte ihm mein DeviantArt auf dem Tablet, Das war natürlich voll von Manga Arbeiten, worauf er sich natürlich wie ein Geier stürzte. "Was wenn ich dir sage, dass das keine Kunst ist?" Ja, diese Frage wieder… Trotzdem muss ich sagen, dass ich überrascht war, wie schnell es dorthin ging, denn ich fand es war ein richtiges Klischee für ein Kunstprofessor. Ich sagte ihm, dass in den vergangenen Jahrhunderten viele Leute diese Frage über viele Dinge gestellt haben, und dass die Zeit beweist, dass Definitionen und Leute sich ändern. Aber das war noch nicht alles. Ich fand mich nun in einer Situation ähnlich zu einem Verhör, bei dem ein Prüfer ein Frage stellte und der andere die nächste Frage abfeuerte, ohne überhaupt eine Antwort zu erwarten. Also fragten sie mich ob ich auf Conventions ginge, was ich dort machte, ob ich meine Arbeiten verkaufte. Sie fragten, ob ich mit Leuten darüber rede, dass ich Kunst studiere. Und ich antwortete, ja natürlich, wenn Leute neugierig sind, aber ich würde ihnen auch sagen, dass ich Deutsche Literatur studiere, weil ich Lehrer sein werde, und dann kritisierten sie mich dafür, weil es mein Ansehen als Künstler reduzieren würde. Aber ich glaube die seltsamste Frage war, als der Professor wissen wollte, ob ich irgendwelche politische Ansichten hätte, implizierend, dass mein Werk zu unreif war, als dass ich ein informierter Mensch sein könnte. Was nur zwanzig Minuten dauern sollte, dauerte fast eine Stunde und ich verließ das Zimmer, um sie sich beraten zu lassen Nach all dem bekam ich ein A-, was, verglichen mit dem Durchschnitt der Prüfung eine ziemlich schlechte Note war. Sie sagten mir, es war aufgrund der Tatsache, dass ich mich verlor während meinen Erklärungen. Die Flecken auf dem Papier waren vorzüglich, aber es hatte so lange gedauert, also mussten sie Punkte abziehen. Im Ernst?? Ich wollte gar nicht über das alles reden, deswegen hatte ich es ja gar nicht mitgenommen. Das einzige, was mich beruhigt hat, war dass diese Noten nur auf dem Papier waren und dass sie nicht wirklich eine große Bedeutung haben. Aber trotzdem, das war eine Erfahrung, welche mir etwas beigebracht hat und mich über das ganze Thema Kunst zu studieren zum nachdenken brachte und weshalb es alles in diese Richtung lief. Wenn man anfängt zu studieren und man keine Ahnung hat, was man malen könnte, sagen einem die Professoren immer man soll an etwas arbeiten, was man mag, was einen interessiert und mit dem man sich gut fühlt denn wenn man darüber spricht, kann man es authentisch verkaufen und Fragen beantworten, falls notwendig. Aber wenn Manga dein Thema ist, oder wie ich es sage, irgendetwas, das von vielen als schön betrachtet werden könnte, insbesondere von dir selbst, ändert sich die Meinung des Professors drastisch und ich glaube, das liegt an mehreren Gründen. Erstens denke ich, dass die Professoren oft in ihrerer eigenen Kunst-Blase leben, also kommen sie überhaupt nie wirklich in Berührung mit Sachen wie Manga oder Arbeiten der Populärkultur. Sie denken oft, dass Leute einfach andere nachahmen, ohne den Duktus, Angehensweisen oder Stile zu erkennen Es ist wie wenn man mir einen Haufen abstrakter Bilder zeigt. Aus Bequemlichkeit würde ich sagen, dass sie alle gleich aussehen und ich glaube, das ist oft das, was sie machen. Ein weiterer Grund ist, dass sie mit dem Strom schwimmen, welches vom Absatzmarkt bestimmt ist, und gleichzeitig verleugnen sie, dass so ein Absatzmarkt überhaupt existiert, um dich neutral und authentisch scheinen zu lassen. Also wenn sie sagen "mach was deine Leidenschaft ist aber nicht Manga oder schlicht hübsche Bilder", ist es weil sie denken an was Geld macht. Professoren betrachten Kunst wie Manga oder einfach hübsche Bilder, wie das welches ihr jetzt gerade seht, oft als kitschig oder einfach nur kommerziell und somit nicht authentisch und ohne tieferer Bedeutung. Für sie ist Illustration nur ein Dienst für Geld. Es ist unwahrscheinlich, dass es Teil der Galerien ist, die diese Leute besuchen, also bringt es kein Geld auf dem Kunstmarkt und daher ist es nicht Kunst. Ambivalenz hier ist, dass sie kommerzielle Kunst beurteilen als Teil eines Markts zu sein, während sie nur versuchen dich anzutreiben um Teil eines anderen Marktes zu sein. Ich mein, wenn Kunst so frei ist, wie sie es behaupten, könnten sie einfach einem Manga oder hübsche Sachen machen lassen. Aber nochmals, das ist nur wie ich es sehe und was ich aus meinen Erfahrungen beschlossen habe. Die Uni ist noch immer nicht vorbei. Ich werde sehr bald an meinem Bachelor arbeiten und ich glaube nicht, dass es einen Wandel in den nächsten Jahren, zumindest in der Situation, in der ich lebe. Also, was denkt ihr ist der Grund für die Einschränkung der Kunst, falls es welche gibt? Vielleicht habt ihr andere Erfahrungen gemacht, also zögert nicht es mir in den Kommentaren zu sagen. Vielen Dank fürs Zuschauen, fürs Abonnieren und eventuell für mich auf Patreon zu unterstützen 🙂 Wenn ihr euch interessiert für weitere meiner Kunst-verwandten Meinungen, lasst es mich in den Kommentaren wissen.

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31 Comments

  • Reply Retrofitme :0 April 25, 2019 at 2:40 am

    So randomly splashing paint on paper is expressing yourself?
    No. It’s not, I believe that the more effort and love put into an artwork is really what makes it art.
    Of course I’m not saying that if you like doing abstract art like what was used as an example, I have no problem with that.
    Do what makes you happy, not what sells, or pleases a specific person.

  • Reply Takeo S April 25, 2019 at 2:40 am

    Art is everything that has no practical use for an object. Art is something that makes stuff look how they are. If you have an regular axe for example theres nothing artistic on it. But if you take Cratos axe from Gears Of War you can see all the artistic elements in it that has no use for the battle at all. So all you have to to is to split your way of thinking. Is it practical or artistic. If you see the world like this you can tell the difference very easy.
    I for myself would never study art but instead study artistic anatomy and anything that brings me forward with digital and traditional art. I can not relate to the abstract way famous artist work.

  • Reply Swapnanil Nag April 25, 2019 at 2:40 am

    Art hasn't any definition … One day which were not considered as art became milestone one day… So in my opinion do whatever art you wanna do … Who knows one day it will not be a history …

  • Reply Dry Grapes April 25, 2019 at 2:40 am

    ahem, this might come off offensive to some but at the end of the day art depends on how good you are. period. no "convey personal feelings" cheesy bullcrap, those "professors" dont get the simple idea, if you can draw pretty, fancy stuff then wow! its good art! not if you can "convey emotions" through unplanned splotches of paint onto paper, ITS ALL ABOUT SKILL, THIS EMOTIONAL THING IS SORTA KINDA MAYBE BULLSHIT. ahh, some might disagree with me but if i had to buy a really realistic nice well portait painting vs an unplanned abstract mess meant to convey "emotion", id go for the first option.

  • Reply Andre Hayato Mituhuti Akamine April 25, 2019 at 2:40 am

    you know i ask that same question for my friends and teachers whenever i have aa chance…and with the theachers is about the same way it did with you.."mangá is not art" then i ask why not? and the answer is never satisfactory. But surprinsingly with my friends is the oposite they tend to argue and question things already stablished by art schools in general and in the end we agree that NO ONE can define what is or what is not art..

  • Reply ThornedPistols April 25, 2019 at 2:40 am

    I just came across this video and I can’t help but incredibly feel. My art professor (a renowned artist) was always incredibly inspiring, teaching us techniques and telling us world tales to help us open our minds and views to art. Soon however, around the end of the semester when critiques began, he took a turn with a lot of us (meaning the class). His usual ‘I feel this requires more value and detail’ became ‘redo this, this isn’t good’. One day I finally snapped when, while using watercolor with a friend on a certain project, he yelled at us in front of the entire class telling us we weren’t “worthy” of being in his class and that there are people who are much more deserving. After having listened to these comments over and over throughout the last few weeks of the class, I turned in my project, picked up my things and left. The social stigma that unfortunately many art majors deal with when going through these “professional” art classes is insane. I no longer pursue an art degree, the experience tainted my view in becoming an art student/teacher. However, that doesn’t retain me from doing my own art. Like yours, my art tends to be very animated (manga like I guess you can say). And I love it, and I feel so many artists tend to me limited because of how they’re “supposed to” draw that we don’t get to see the full extent.

    Long story short, being an art major requires a lot of self confidence as well as tough skin because your art is constantly being looked at. For some, art school is great, for others- not so much 🙁

  • Reply EasyEarPiano April 25, 2019 at 2:40 am

    Your experience with art professors was a real eye opener for me. Maybe its only in Germany. The sounded like they were looking for a certain mindset / school of thought. Realism seems to be stuck in Renaissance period while abstraction, modernish & conceptualism are getting near top of the evolutionary tree.
    The way I see now after thinking about this many years, my professors encouraged us to draw line rather than soft edges and veer away from realism. Draw line shows your unique thought & style immediately.
    Soft edged realism doesn't differ much from a photo run through a Photoshop filter.
    But when you draw line your art reveals your personal handwriting and style and immediate thought. This is why I think your professors are trying to encourage, develop your own personal style through line rather than soft edges.
    I asked the Chancellor of the University with all the free art education on the web, where I see the very things i studied before & more) is studying art at uni still relevant? I've picked up many secrets on how to be a better artist after two years at university, my professors were amazing, talented and generous with their knowledge. I don't know you'd be able to find this on youtube without many hours digging.

  • Reply Wasserbienchen April 25, 2019 at 2:40 am

    Asdfgh.

    This. THIS.

    I studied art and design, which was a field that's not "fine art", where abstract art isn't as valued, and I did comics as part of my artwork, and I feel like I did sort of manage to pass by but I feel like a lot of it left me extremely cynical. Firstly, all the professors have a heavy bias in terms of politics, so if you do one kind of political artwork, they are extatic, and if you do another, you're bombarded with questions. For example, a classmate decided to do posters on male victims of domestic abuse, and he had to justify why because "domestic violence is gendered", even though there certainly ARE male victims of domestic abuse (I've had an abusive mother figure for example) and the question on whether it's common or uncommon shouldn't even factor into it if you're trying to explore those specific victims. On top of that, the best graded work was abstract, incomprehensible without an explanation (and even then, had little resemblance to whatever "theme" someone gave it) and incorporated a lot of clichéd points really, the topics these professors want. Nothing that an ordinary person would look at and say: "Oh, that's a nice piece of work!"

    It left me sort of wondering what the purpose of having an art degree really was in the first place, honestly. Hearing your experiences, I feel all the anger bubbling up again… haha…

    Here's my main critique in the current art world: They've embraced post-modernism to be the only valid form of art. Any art has to deconstruct the conventional standards of beauty and what art is. And that's a terrible way to connect to anyone other than art snobs.

    PS not super familiar with your art but what you're working on does hardly look inspired by "manga". Shame that people take it like that.

  • Reply Eli Toujou April 25, 2019 at 2:40 am

    For me i had a similar experience, when my teacher sees me using a face for reference whether its a celebrity or not, even if im not copying it she gets infuriated about it and despite the only person in class with proper art skills and not tracing she lectures me the most, I dont usually get mad at teachers but she's the only teacher i fought, I think professors like yours try to see what sells as you say and also look at artistic movements like expressionism for an example and expect us students to make our own "unique" movement, she wants me to implement my own personality, but she's restricting me and I can't express myself properly, my art deteriorated because of her influence, but then I came up with an idea, rather than painting, or using coloring pencils i decided to take a step back and use pens only, i redrew my old artwork (which i used a reference for) and just do my typical line technique with pen, she then fell in love with my art and she considered me to have the best art piece in class ( even tho i personally didnt like it) so my advice, keep doing you, do what you love, but in front of these art teachers, try to make up a technique thats unique but similar to other art techniques (like as if you were inspired by them) and grasp it and constantly show it in your art, that way it'll make you look better in front of your teacher/professor

  • Reply Rebel Angel April 25, 2019 at 2:40 am

    dont let anyone tell you what is and isnt art.. i could be a master stick figure extrodinair and it would still be art.. it may not be their expectations but it is till art.. and if you knew the right people that stick figure would be worth a fortune.,.

  • Reply Zanation April 25, 2019 at 2:40 am

    Im in secondary i really like drawing… but im worried i may do bad… got any advices?

  • Reply Deja Creates April 25, 2019 at 2:40 am

    If you are 'told' ' that that is not right and what to use then its not the right course for you. Yes, we learn how to colour, or how to shade, these are more the technical side, but to devalue an obviously beautiful piece of ART, is not what art is all about. People should encourage everyone to want to make art, and enjoy art-Its art because you love it, it speaks to people, it evokes certain feelings, it can be pretty or bleak or stark or industrial or..ANYTHING..is it just me or is there a certain, I don't know..snobbery involved in certain critiques? Art is art. When I am excited by it, it is art-if I am not excited by it, it is, in fact, still art. And this is just my opinion, just like everything else..And I just want to tell you that that particular image is beautiful, it is extremly inspiring and exciting to me.

  • Reply annachronistic April 25, 2019 at 2:40 am

    Thank God I never went to art school. Instead someone mentored me, I grew up in an environment that encouraged self exploration and creativity and I continued this exploration throughout my life. TBH, the only times I came across this type of shit was from people fresh from or still going to art school. One even told me to stop trying to improve myself because I would never be a real artist because I wasn't in an art school. I call this type of thought mental inbreeding, the description fits. I do this for myself anyway so these opinions mean nothing to me. I explore as I wish and study as my interests lead me. I do strongly believe in a strong foundation and knowing how to make things but after that people should be free to chart their own path.

  • Reply Kaitlyn Patterson April 25, 2019 at 2:40 am

    Thank you for this video! I am an aspiring artist and your watercolor portraits have challenged me to take my own portraits to the next level. You have such an amazing skill; I am in awe at how you are able to control the watercolor, and I have a long way to go before I can reach near your level of artistic skill!

    Keep doing what you love. Manga and pretty pictures are absolutely art. Universities will try to change you, but what is the point of conforming to their definition of art if it takes your passion away. Your joy in your work clearly shows. You’re absolutely amazing and I look forward to seeing what you come up with in the future ❤️

  • Reply UnLimitedSkillX April 25, 2019 at 2:40 am

    I think of art as beauty by a person. Something that takes time and has meaning, something… the maker is proud of.

  • Reply DreamingFlurry April 25, 2019 at 2:40 am

    Art-"Professionals" (who aren't illustrators, comic-artists or 3D-Animators or game-designers etc.) are kind of scummy in most cases anyway! Seriously, all this modern art trash (that nobody, except the in group that makes a living off of that trash would cry any tears about if the cleaning-crew threw it out or if it burned down (unlike the Cathedral Notre Dame in Paris, which truly is a piece wounderful architecture and art!)) is a scam of the highest order and most of that trash doesn't take any skill to make! I prefer your art, because it takes skill, patience and a lot of knowledge (anatomy and proportions for example!) to create!

    Art that's worthless because the creator just "vomited" (in some cases litterally!) on the canvas? Yeah, go to hell and take that trash with you! I don't want it, I will not spend money on it (I would rather buy pieces from a pin-up artist who knows his or her stuff! I'd rather put up hentai-posters than any modern art waste!) and I will not pay the entrance fee to the fucking museum where you present that garbage either! I would not be sad if all modern-art gallaries in the world were to burn down right this moment! Hell, I'd celebrate!

    ps: I've been to the house of Salvador Dali (in Figueres (Catalonia, Spain)) and while I wouldn't call his stuff "beautiful" in the strictest sense of the word, there's at least a certain craftsmanship that I can admire (the guy could draw and beautifully, too – but he didn't want to, unlike too many modern artists who lack the skill to even make beautiful pieces and don't want to admit it!)

  • Reply Maxwell Abad April 25, 2019 at 2:40 am

    Bro your so good im actually so scared to use paint cause i don't want to mess up

  • Reply B0BtheNinja April 25, 2019 at 2:40 am

    I used to want to go to art school, took a tour, hung out for a week, even got a scholarship.. I ended up not going becuase i noticed this very thing.. saw people with huge talent getting poor grades and just 1 scribble on 6×6 foot paper get high honors.. yup not for me.. I'd rather draw and illustrate over being a "real" artist any day..

  • Reply RocketRaven101 April 25, 2019 at 2:40 am

    if that isnt art then nothing is art. The only thing well one of the things i say is absolutely never art is that blue canvas with white stripe shit.

  • Reply Wada7652 April 25, 2019 at 2:40 am

    Incredible gradients! Will do the same, you are a great artist ❤️❤️❤️

  • Reply Setesh April 25, 2019 at 2:40 am

    I don't think art is something you study, that's just a stupid idea. You should study techniques to help you find your own style, or enhance your style, to help you grow. Being forced to draw smudges you don't like just because an old fart in a uni thinks that's the only real art is just sad. From what I heard the drawing you drew in this video has more worth than your professor's whole "artistic" life.

  • Reply Wireliz Soto April 25, 2019 at 2:40 am

    art vs. ART… yes, there’s a difference
    The art world these days is more focused on the conceptual ideas than the technique behind a piece. Thats why theres a difference between what its classified as high and low arts.

    Btw. Beautiful ilustration

  • Reply Melissa XvX April 25, 2019 at 2:40 am

    Oml this yes

  • Reply Arseniy Yavorśkyi April 25, 2019 at 2:40 am

    what the fuck? WHO in the right mind would not call this art?

  • Reply AmomenttobeReal April 25, 2019 at 2:40 am

    In my school was the contrary; realism is the only way for them

  • Reply Playtime April 25, 2019 at 2:40 am

    draws three scribble lines on a paper
    art professors: NOW THIS IS ART. SELL IT FOR ONE MILLION DOLLARS!!

  • Reply TheLurkingRage April 25, 2019 at 2:40 am

    This actually bothers me so much. I've to deal with the same type of bullshit for not only art, but music and mathematics. People can't let me enjoy a new song on the radio, cuz all songs nowadays are copy and pasted, and don't have any actual singing, or their lyrics are shit etc. Sometimes I'll be hanging out with friends that also play guitar like me, say at a local guitar store, and someone we're having a conversation in there will randomly bitch about rap music and call it the worst type of music and shit on it without us ever even bringing it up. Then there's the times I'd be hanging out with other friends that are actually into rap, but as soon as I put something like Kevin Sherwood's songs, they don't consider it music and want me to listen to real music, their mumble rap. Or in math I'd be "wrong" for answering the questions correctly without following their method, even if my method is better. It's all bullshit cuz these people never know what they're talking about. As someone who listens to nearly all types of music, I feel alienated everywhere I go and everyone I hang out with cuz it's like there never fails to be some idiot shitting on a genre cuz they don't like it, yet the music they listen to is far worse than what they think whatever they just criticized is. I just want to be able to listen to whatever I want, draw whatever I want and use whatever method of solving a math problem I want, without having to put up with people's bullshit opinions and constantly trying to shove their ideologies down my throat – it's tiring.

    This is art, and there's various ways to make art and convey it. The only thing I can think of that cannot be considered art is tracing, as it's no different to copying and pasting and that's known as plagiarism. Being able to create something that expresses something and can be understood by someone else besides the author is art. It doesn't matter what it is – a portrait, a landscape, an abstract sketch of some sort, or maybe even hentai. They're all the equivalent of genres in music, but for art.

  • Reply Laila Moonstar April 25, 2019 at 2:40 am

    Why don't a comercial work can't be seen as art? Is not like it does not express anything. Just pretty things aren't just pretty things, there are technique composition colors saturation etc, all choices made one by one to make a piece that fits I what that specific work needs, to express something.
    There are lots of artistic movements, instead of looking down to it , theses professors should try to learn something with each one.

  • Reply icky wriggly hairy ugly spider from Natsuki's poem April 25, 2019 at 2:40 am

    Did you watch Don't Hug Me I'm Scared?
    Because what your profs told you sounds kind of weird

  • Reply Natalie Zettler April 25, 2019 at 2:40 am

    Finally I found someone that went through what I did…I prefer realism it makes me happy and makes me feel challenged….isnt that art? Thats my art…but yup they said do abstract….I HATE doing abstract….I respect it…but its not for me…so why should I use my born talent to do something that will make me unhappy….love your work…your colours are perfectly executed….and well blended…I can not get the hang of watercolour so this amazes me….beautiful work boyeee!!!!!

  • Reply Ed Villa April 25, 2019 at 2:40 am

    To me, art is an individuals translation of emotions, of his/her surroundings, and of people around the artist including himself. In other words, not what you see, but how you see the world around you. If you and I both speak German, but I speak it with my English accent, does mean I NEED to stop & learn to speak it exactly like you? That should be up to the artist. You can decide who's criticism to accept.

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